Modelleisenbahnclub Tarp e.V.
  • INFO
    • Vereinsgeschichte
    • Spur H0
      • Module>
        • Wende-Modul West
          • Wende-Modul Ost
            • Bauernhof
              • Gleis3eck>
                • Planung und Baubeginn
                  • Der Rohbau
                    • Brücken, Gleise, Tunnel
                      • Fast fertig!
                      • Struchtrup RangierBf.
                        • Joker1: Schrebergarten
                          • Joker 2: Schweinefütterung
                            • Bf. Sottrup-Höcklage
                              • Bergwerk und Haltepkt. Niederönkel>
                                • Gedanken zum Bau
                                • Autobahnbrücke
                                  • Tankstelle
                                    • Herbertsschlenker
                                      • Schrottplatz
                                        • S-Bahnhof
                                          • Eingleisige Module
                                          • Clubanlage Flensburg-Weiche>
                                            • Bildergalerie FL-Weiche
                                            • Heimanlage JK>
                                              • Planung
                                                • Erste Anfänge
                                                  • etwas Elektrik
                                                    • Technik + was fürs Auge
                                                      • Tipps - und Baufortschritte
                                                    • Spur N
                                                      • N-Module
                                                        • Fehmarn-Anlage
                                                          • Kleine Kelleranlage in 1:160
                                                          • Spur 0 + 1
                                                            • Spur 0>
                                                              • 0-Anlage des MEC Tarp>
                                                                • Betriebswerk im Bau
                                                                • Selbstbau-Projekte>
                                                                  • Tischlämpchen für Speisewagen
                                                                    • BR 83 Teil1
                                                                      • BR 83 Teil2
                                                                        • Nohab-Diesellok
                                                                          • SKL
                                                                          • Waldbahn in 0e
                                                                            • 0-Anlage eines Clubmitgliedes
                                                                            • Spur 1
                                                                            • Krimskrams
                                                                              • Modul - Verbindungstechnik
                                                                                • Formen und Giessen 1: Die Silikonform
                                                                                  • Formen und Giessen 2: Kunststoffguß
                                                                                  Picture

                                                                                  5. Tipps - und
                                                                                             Baufortschritte

                                                                                  ...und es dröhnen die (Weichen)motoren…

                                                                                  Picture
                                                                                  Einfach - aber zuverlässig: Rückmeldung der Weiche ans Stellpult!
                                                                                  Und genau das tun sie eben nicht: Die nahezu lautlosen Weichenantriebe von Conrads kosten etwa 5-6 Euro und lassen sich sehr einfach montieren und justieren. Der Gleichstrom-Motor wird über 2 Dioden angesteuert (die machen aus den 16 V AC die benötigten ca. 8 V DC), hat Endabschaltung sowie einen Umschalter für das Herzstück (Achtung: Es gibt auch welche ohne Umschalter!). Und jetzt kommen zwei wichtige Punkte, die bei der Planung bereits berücksichtigt werden sollten (was ich übrigens nicht getan habe…):

                                                                                  1. Bei einer Verbindung zwischen 2 parallelen Gleisen schaltet man die beiden Weichen in der Regel gleichzeitig: Beide auf Abzweig bzw. beide auf gerade (eine andere Stellung hat keinen Sinn).
                                                                                  Die Parallel-Ansteuerung von 2 Motoren funktioniert bei den Conrad-Antrieben nur bedingt! Wahrscheinlich ziehen die Motoren zuviel Strom, auf jeden Fall schalten sie nicht zuverlässig. Ein Pärchen habe ich durch Ausprobieren (wohl günstige Fertigungstoleranzen des Herstellers) dazu gebracht doch zusammen zu schalten, ganz glücklich bin ich damit allerdings nicht (muß wohl doch noch ein Auflade-Kondensator dazwischen…).
                                                                                  Beim zweiten Pärchen mußte ich drastischer vorgehen: Antrieb 1 schaltet, sein Umschaltkontakt betätigt ein Relais (ein alter Roco-Antrieb), über dessen Arbeitskontakte wird Antrieb 2 betätigt und die Herzstücke beider Weichen umgepolt. So schaltet hübsch eins nach dem anderen - und billiger als eine prozessorgesteuerte Fahrstraßen-steuerung (die das Gleiche bewirken könnte) ist es auch. Der Drahtverhau wird damit allerdings auch nicht übersichtlicher…
                                                                                  2. Der zweite bedenkenswerte Punkt betrifft die Weichenrückmeldung ans Stellpult, sieht schön aus und ist praktisch. Meine einfache, wohl allgemein bekannte Schaltung - ein geringer Strom fließt über LED und Endabschaltung des Antriebs - habe ich hier mal dargestellt:


                                                                                  Normalerweise (? Also, ich mache das so!) schaltet man an einem Stellpult die Kathoden aller LEDs zusammen, an jede Anode kommt der notwendige Widerstand (oder auch umgekehrt). Die Conrad-Antriebe werden über Dioden angesteuert, d.h. daß die dazugehörige LED nach o.a. Schaltung nur leuchtet, wenn der Meßstrom nicht durch die Antriebsdiode aufgehalten wird! So leuchtete pro Antrieb bei mir nur eine LED - nachdem ich die unwilligen LEDs im Stellpult andersherum angeschlossen habe (also nicht alle Kathoden zusammen!) funktionierte es; war mühsam, viel Platz war im Stellpult nicht - aber ganz viele Kabel im Weg…


                                                                                  Große Fortschritte!

                                                                                  Picture
                                                                                  Seitdem ist viel Zeit vergangen - Baubeginn war immerhin schon im Mai 2005 (wenn man nur mehr Zeit hätte...).
                                                                                  Die unterirdischen Gleis-anlagen sind fertig, alles funktioniert prächtig (1 Weichenantrieb mußte ausgetauscht werden - Endabschaltung hatte versagt...). Die 4 Gleiswendeln sind nicht zu steil oder zu eng ausgefallen, ist alles mit "normalen" Zügen (d.h. z.B. keine Köf mit Kesselwagen-Ganzzug!) befahrbar. Schattenbahnhofsteuerung, Besetztmeldung und  Kameraüberwachung haben sich bewährt - einzig der komplizierte Gleisplan erfordert etwas Übung...
                                                                                  Im Anschluß an den Bau der Gleiswendeln (mit Absturzsicherung! Sehr zu empfehlen!!) wurden an die oberen Enden der senkrechten Stützen Querbretter montiert und ausnivelliert, auf diesen liegen nun die Segmente meines Bahnhofs - und der Hintergrund... 

                                                                                  Hintergründiges

                                                                                  Picture
                                                                                  Die Day & Night-Hintergründe sind beidseitig bedruckt: Vorne ein buntes Landschafts/Stadtbild, hinten schwarz mit Ausschnitten, wo auf der anderen Seite Fenster sind - und nur da fällt Licht durch. Auf Modellbahnmessen kann man diesen tollen Effekt gelegentlich bewundern...
                                                                                  Meine Hintergründe sind von JOWI (ziemlich teuer, aber große Auswahl: Hafengelände links) und Busch (preiswert - aber nur kleines Angebot: Häuserzeile und Landschaft rechts). Die Verwendung ist ziemlich aufwändig:
                                                                                  Die verfügbaren fertigen "Lichtkästen" passen nicht unter die Dachschräge, ein Selbstbau ist aber nicht schwer. Den bedruckten Hintergrund habe ich mit Sprühkleber auf 5 mm dickes Plexiglas (kostet als "Milchglas" zur besseren Lichtstreuung in den von mir benötigten Maßen 400,- €;  dünneres ist zwar billiger aber nicht stabil genug) geklebt, unten an der Anlage und oben an der Dachschräge befestigt. Dahinter insgesamt 5 Neonröhren und dahinter - zur Lichtreflexion - billige 3 mm dicke, weiß beschichtete Preßpappe. Auf der Sichtseite noch eine schicke Abschlußleiste oben, mit etwas Silikon unerwünschte Lichtaustritte verschließen - und fertig!
                                                                                  Und nun, lieber Leser, glaube mal bitte nicht, daß man dabei nichts falsch machen kann...
                                                                                  1. Neon- (oder besser Leuchtstoff-) röhren kann man schon für 5-7 € im Baumarkt bekommen; die funktionieren zwar auch, brummen aber z.T. ziemlich heftig beim Betrieb.
                                                                                  2. Die benötigte Helligkeit ist schwer abzuschätzen (da hilft nur: Ausprobieren!) - ich habe die Lichtstärke durch Bemalung der Röhren oder dem Einlegen von Papierblenden zwischen Röhre und Hintergrund versucht zu regulieren. Die Luxusvariante wäre natürlich die Verwendung von einzeln dimmbaren Leuchtstoffröhren (wenn z.B. Geld überhaupt keine Rolle spielt...).
                                                                                  3. Die Busch- Hintergründe bestehen aus mehreren Teilen - Achtung: Für ein durchgehendes Bild müßten diese eigentlich überlappend aufgeklebt (was man später sehen kann), oder sehr genau zurechtgeschnitten werden (wie beim Tapezieren dann "auf Stoß" kleben) - durch die Fuge kann allerdings sehr leicht Licht fallen... 
                                                                                  Zum Schluß fehlt nur noch, daß man den Übergang zwischen Anlage und Hintergrund so gut wie möglich wegtarnt. So empfahl sich, vor die Häuserzeile eine Straße zu bauen, vor den Hintergrundbäumen richtige Bäume zu setzen, oder den auffälligen Himmels-Übergang zwischen JOWI und Busch mit einem Schornstein zu kaschieren (s. Bildergalerie!). Wenn man allerdings sehen will, wie der beleuchtete Hintergrund wirkt, muß man  schon bei mir vorbeikommen...


                                                                                                                                                    ... TO BE CONTINUED (= nur Geduld - da kommt noch was nach !) .....

                                                                                  Create a free web site with Weebly