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Mein „Kraftwerk“ besteht aus einem Sammelsurium von Trafos, neben Fleischmann, Roco und Conrads liefert der große silberne Kasten (Ein Geschenk des Königs vom FlKdo - Danke, Jürgen!) auch regelbaren Gleich- und Wechselstrom.
Verd…, wo ist mein Zug !!! - Gleisbesetztmeldung
Bei nicht einsehbaren Gleisabschnitten halte ich eine durchgehende Überwachung mittels Gleisbesetztmeldung (GBM) für unverzichtbar. Außerdem lässt sich eine darauf aufbauende Schattenbahnhof-Steuerung recht einfach realisieren.
In dem Buch „Die Modellbahn – Geräuschelektronik“ von Rainer Paetzold (2004) fand ich die passende Schaltung:
Auf einer Platine im Europakartenformat werkeln 4 GBMs mit Meßdioden und Optokopplern – und schalten dabei auch je ein 12 V-Relais mit. Befindet sich ein Fahrzeug (wie Lok oder Waggons mit Beleuchtung) mit einer Stromaufnahme von mehr als 2 mA auf dem betreffenden Gleis, wird an den Dioden ein Spannungsabfall bewirkt. Dieser steuert die Optokoppler an – die entsprechende LED leuchtet, das Relais zieht an. Die Schaltung arbeitet unabhängig vom Stromsystem, also digital (wie bei mir), analog Gleichstrom (beide Fahrtrichtungen), sowie mit Wechselstrom (aus lizenzrechtlichen Gründen muß ich auf die Darstellung des Platinenlayouts verzichten). Nachteile: Bei verschmutzten Gleisen muß die Schaltung natürlich versagen (keine Stromaufnahme = keine Rückmeldung) - wie jede andere auch. Zusätzlich „verbraucht“ diese Schaltung etwa 2 V Fahrstrom; es ist aber m.E. durchaus sinnvoll, unterirdisch etwas langsamer zu fahren.
Ich benötige insgesamt 10 Platinen (also 40 Gleisabschnitte), diese finden mitsamt der 12 V Stromversorgung in einem Standard-19“-Gehäuse Platz. Die Bauteile kosten etwa 20 Euro pro Platine, inklusive Relais und Steckverbindungen (31-polig).
Die paar Kabel - das kann ja nicht so schwer sein… Schattenbahnhof-Steuerung
Die Abstellgleise sind hinter der Einfahrtsweiche in 2 Abschnitte unterteilt: Einen langen Brems-, und einen kurzen Anhalteabschnitt. Erst wenn die Einfahrtweiche gestellt wird, bekommt das Gleis überhaupt Fahrstrom; gleichzeitig werden die Herzstücke der (antriebslosen) Ausfahrtweichen richtig polarisiert.
Der fahrende Zug lässt nacheinander die GBM-LED der Einfahrtweichenstraße, die erste LED des Abstellgleises, und dann die des Anhalteabschnittes leuchten. Mit dem Ansprechen der letzten GBM zieht auch das dazugehörige Relais an und unterbricht den Fahrstrom für beide Abschnitte des Abstellgleises: Der Zug hält an (auch wenn er mit Steuerwagen voran eingefahren ist!). Mit dem Kippschalter auf der Stelltafel überbrückt man die Relaiskontakte, der Zug fährt an (bzw. durch). Befährt der Zug danach die Ausfahrts-Weichenstraße wird durch eine weitere GBM die in das Streckengleis führende Weiche geschaltet.
Damit die Rückmeldung auch bei ausgeschaltetem Fahrstrom funktioniert, schaltet man zwischen die getrennten Zuleitungen einen 1 – 1.5 K Widerstand.
Ein GBM-Relais kann über seine Arbeitskontakte also auch die in Fahrtrichtung liegenden Weichen in die richtige Stellung bringen – der mindestens eine Zuglänge spätere GBM-Abschnitt sollte die Weiche dann jedoch wieder in ihre Grundstellung bringen. Dies habe ich für eine weitere Streckenweiche vorgesehen, so sind Kurzschlüsse beim „Aufschneiden“ stumpf befahrener Weichen, sowie unbeabsichtigte Flankenfahrten (der Fahrstrom des Flankengleises wird abgeschaltet) ausgeschlossen.
Bei nicht einsehbaren Gleisabschnitten halte ich eine durchgehende Überwachung mittels Gleisbesetztmeldung (GBM) für unverzichtbar. Außerdem lässt sich eine darauf aufbauende Schattenbahnhof-Steuerung recht einfach realisieren.
In dem Buch „Die Modellbahn – Geräuschelektronik“ von Rainer Paetzold (2004) fand ich die passende Schaltung:
Auf einer Platine im Europakartenformat werkeln 4 GBMs mit Meßdioden und Optokopplern – und schalten dabei auch je ein 12 V-Relais mit. Befindet sich ein Fahrzeug (wie Lok oder Waggons mit Beleuchtung) mit einer Stromaufnahme von mehr als 2 mA auf dem betreffenden Gleis, wird an den Dioden ein Spannungsabfall bewirkt. Dieser steuert die Optokoppler an – die entsprechende LED leuchtet, das Relais zieht an. Die Schaltung arbeitet unabhängig vom Stromsystem, also digital (wie bei mir), analog Gleichstrom (beide Fahrtrichtungen), sowie mit Wechselstrom (aus lizenzrechtlichen Gründen muß ich auf die Darstellung des Platinenlayouts verzichten). Nachteile: Bei verschmutzten Gleisen muß die Schaltung natürlich versagen (keine Stromaufnahme = keine Rückmeldung) - wie jede andere auch. Zusätzlich „verbraucht“ diese Schaltung etwa 2 V Fahrstrom; es ist aber m.E. durchaus sinnvoll, unterirdisch etwas langsamer zu fahren.
Ich benötige insgesamt 10 Platinen (also 40 Gleisabschnitte), diese finden mitsamt der 12 V Stromversorgung in einem Standard-19“-Gehäuse Platz. Die Bauteile kosten etwa 20 Euro pro Platine, inklusive Relais und Steckverbindungen (31-polig).
Die paar Kabel - das kann ja nicht so schwer sein… Schattenbahnhof-Steuerung
Die Abstellgleise sind hinter der Einfahrtsweiche in 2 Abschnitte unterteilt: Einen langen Brems-, und einen kurzen Anhalteabschnitt. Erst wenn die Einfahrtweiche gestellt wird, bekommt das Gleis überhaupt Fahrstrom; gleichzeitig werden die Herzstücke der (antriebslosen) Ausfahrtweichen richtig polarisiert.
Der fahrende Zug lässt nacheinander die GBM-LED der Einfahrtweichenstraße, die erste LED des Abstellgleises, und dann die des Anhalteabschnittes leuchten. Mit dem Ansprechen der letzten GBM zieht auch das dazugehörige Relais an und unterbricht den Fahrstrom für beide Abschnitte des Abstellgleises: Der Zug hält an (auch wenn er mit Steuerwagen voran eingefahren ist!). Mit dem Kippschalter auf der Stelltafel überbrückt man die Relaiskontakte, der Zug fährt an (bzw. durch). Befährt der Zug danach die Ausfahrts-Weichenstraße wird durch eine weitere GBM die in das Streckengleis führende Weiche geschaltet.
Damit die Rückmeldung auch bei ausgeschaltetem Fahrstrom funktioniert, schaltet man zwischen die getrennten Zuleitungen einen 1 – 1.5 K Widerstand.
Ein GBM-Relais kann über seine Arbeitskontakte also auch die in Fahrtrichtung liegenden Weichen in die richtige Stellung bringen – der mindestens eine Zuglänge spätere GBM-Abschnitt sollte die Weiche dann jedoch wieder in ihre Grundstellung bringen. Dies habe ich für eine weitere Streckenweiche vorgesehen, so sind Kurzschlüsse beim „Aufschneiden“ stumpf befahrener Weichen, sowie unbeabsichtigte Flankenfahrten (der Fahrstrom des Flankengleises wird abgeschaltet) ausgeschlossen.
Knöpfchen drücken, bunte Lichtlein… Die Stelltafel
Eine etwa 2 mm starke Alu-Platte sollte man schon nehmen
(Holz/Plexiglas ist weniger zu empfehlen), kostet ja auch nicht viel.
Zuerst zeichnet man sich einen 1 : 1 Plan (welche Schalter/Taster/LEDs
wohin), dann markiert man alle Löcher und bohrt sie (erst mit einem
kleineren Bohrer, dann mit einem genau passenden) Tipp: Gut wären scharfe
oder gar neue Bohrer, die Bohrstelle kann man beim Bohren mit ein wenig
Spiritus benetzen (bohrt besser, ist aber eine kleine Schweinerei…).
Jetzt Entgraten - dann Grundieren (z.B mit einer Sprühdose aus dem
Baumarkt - sollte aber wirklich Grundierung draufstehen!). Ich habe das
Ganze danach weiß lackiert, und das Gleisbild mit 5 mm breiten Klebeband
(Zierstreifen von RC-Cars oder Schiffsmodellen) dargestellt. Jetzt die
endgültige Farbe (z.B. blau) über alles, und (wenn es beinahegetrocknet ist!) die Zierstreifen wieder abziehen:
Voilà!
Eventuelle Beschriftungen könnten jetzt stattfinden, vielleicht noch etwas Klarlack…und erst dann die Schalter und Taster einbauen, LEDs einkleben - und sich über das Ergebnis (hoffentlich!) freuen!
Auf dieser meiner Stelltafel befinden sich:
Jetzt nur noch schnell die GBM-Platinen anschließen...
zum nächsten Teil >>>
Eventuelle Beschriftungen könnten jetzt stattfinden, vielleicht noch etwas Klarlack…und erst dann die Schalter und Taster einbauen, LEDs einkleben - und sich über das Ergebnis (hoffentlich!) freuen!
Auf dieser meiner Stelltafel befinden sich:
- Der 12er Tastensatz mit je 1 LED (mit gegenseitiger Auslösung; kann immer nur einer gedrückt sein) für die Vorwahl des Abstellgleises - rot und weiß für die 8 Gleise, die parallel geschalteten 4 schwarzen für das Durchfahrtsgleis
- 8 Kippschalter für die Abstellgleise
- 2 Kippschalter für die beiden Signale an der sichbaren Einfädelung in die Hauptstrecke
- Die roten LEDs für die GBMs
- Gelbe LEDs zur Meldung der Weichenlage
- Gelbe Momenttaster zum Stellen einzelner Weichen
- links 4 Kippschalter zum Ein- und Ausschalten der beteiligten Trafos
- 2 Tastensätze (gegens. Auslösung) zum Einstellen der Zugziele
Jetzt nur noch schnell die GBM-Platinen anschließen...
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